DIE MITTLERE LEBENSERWARTUNG VON WASCHMASCHINEN

DSE von Elise Wilk

 

© Jagna Wittkowski

Ein ganz normaler Tag in einer vielleicht nicht immer ganz normalen Familie. Plötzlich gibt die alte Wachmaschine mit einem großen Knall den Geist auf… Aber woher soll das Geld für eine neue kommen?

Die herrschsüchtige Mutter verdient mehr schlecht als recht den Lebensunterhalt mit der Produktion von Hamster-Särgen für einen internationalen Onlinehandel. Der schluffige Vater hat von nichts eine Ahnung, schon gar nicht von Reparaturen. Er will einfach nur seine Ruhe haben, um heimlich von seiner großen Liebe zu träumen – Nena. Vielleicht hätte ja die erwachsene Tochter eine Lösung, aber die ist meistens damit beschäftigt, ihre verschrobenen Eltern zu erziehen.

Mit skurrilem Blick und bissig schwarzem Humor wirft das Stück Schlaglichter auf den nicht alltäglichen Alltag dieser drei Familienmitglieder, die scheinbar nur zufällig zur selben Zeit am selben Ort existieren und deren Sehnsuchtsmomente sie in die kuriosesten Traumsequenzen entführen. Aber, ob irgendetwas davon wahr werden kann…

Regie: Katja Lillih Leinenweber
Bühne: Markus Andrae
Sound: Fabian Schulz
Kostüme: Cordula Fröhlich
Mit: Karolin Stern, Daniel Cerman, Monika Sobetzko, Julia Jochmann

Theater am Schlachthof
Blücherstraße 31
41460 Neuss

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PRESSESTIMMEN


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Neuss-Grevenbroicher-Zeitung vom 24.09.2018, Rudolf Barnhold

„EIN STÜCK, DAS SICH GEWASCHEN HAT
Die mittlere Lebenserwartung von Waschmaschinen“ von der rumänischen Autorin Elise Wilk ist schockierend trostlos. Aber auch lustig. […] Das Bühnenbild von Markus Andrae ist spartanisch, aber, wie sich erst im Laufe der Aufführung herausstellen wird, vielsagend: Im Mittelpunkt steht eine alte Waschmaschine, die von jetzt auf gleich den Geist aufgibt – und damit die Trostlosigkeit aufdeckt, die in einer Familie herrscht. […] die Zuschauer erleben mehr als einmal ein Wechselbad der Gefühle.“
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